um eine finale Entscheidung treffen zu können, schauen wir uns erst einmal unsren Verbrauch an.
Wir benötigen Aufgrund unseres Setups im Haus einen relativ hohen Bedarf an Strom über einen relativ hohen Zeitraum. (Aquarium, Wasserbett, Warmwasser...) Hinzu kommen große große Verbraucher (Wäschetrockner 1-2x täglich, Waschmaschine 1-2x täglich, Spülmaschine 1-2x täglich). Dazu das Grundrauschen und seit 2020 auch "Homeoffice".
Was kostet eigentlich eine Kilowatt Stunde in der Herstellung mit einer PV Anlage:
Das kann man jetzt auf verschiedene Arten und weisen ermitteln.
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Meine grobe Überschlagsrechnung:
(Anhang der Angebote ca. Werte um einen ca. Preis zu erhalten)
Produkt | Preis | erwarteter Ertrag über 20 Jahre / Lebensdauer | kosten pro kWh |
---|---|---|---|
PV Anlage, ohne Speicher, 10 kWP, inkl. Installation | ca. 15000,- | 200MWh | 7,5 cent |
12 kW Speicher (bei Kauf im Set, Nachrüstung ist teuerer) | ca. 10.000,- | 40MWh | 25 cent plus Erzeugung |
PV Anlage, ohne Speicher, 10kWp, ohne Installation | ca. 10.000,- | 200MWh | 4,0 cent |
Fazit:
Um den maximalen Profit rauszuholen, Eigentinstallation (soweit möglich), Auslegung auf Direktverbrauch konzentrieren.
Wirtschaftlichkeitsüberschlag
Man liest sich ein, schaut sich YouTube Videos an, nimmt sich Rechnenprogramme zu Hilfe und wird erschlagen mit Informationen.
Beispiel, Wirtschaftlichkeit (sind alle ähnlich, Werte sind nur gerundet)

Überschlagsrechnung | Kosten im Jahr ohne Speicher | Kosten im Jahr ca. (mit Speicher, Grafik links) | ohne PV |
---|---|---|---|
Verkauf (ca. 8cent) | -890 Euro | -580 Euro | |
Reststrombezug (2022, 40 Cent Strompreisdeckel) | 960 Euro | ||
Direktverbrauch 1300 kWh a 4cent | 52 Euro | 52 Euro | |
3800 kWh a 29 cent aus Batterie | 1.102 Euro | ||
Nebenkosten (Versicherung, Pacht, Rücklagen) | 400Euro | 400 euro | |
Reststrom 6200 kWh (2022, 40 Cent, Strompreisdeckel) | 2480 Euro | ||
Stromkosten 7500 kWh a 40 cent | 3000,- | ||
Summe Jahreskosten: | ca. 2000 € | ca. 1900 € | ca. 3000 € |
oder anderst gerechnet. pro kWh bei 7500kWh Verbrauch | 0,26 Cent | 0,25 Cent | 0,40 Cent |
Fazit hier:
In allen Überschlagsrechnungen die ich mache komme ich zum Ergebnis das eine Anlage mit Speicher die günstigste Variante ist. Am Sinnvollsten ist die Direktnutzung des Stroms ohne Speicher. Achtung die Tabelle oben berücksichtigt die Anschaffungskosten der Solaranlage bereits und zeit die jährliche Ersparnis. Berücksichtig ist auch das die Batterie nach 40MWh "verschliessen" ist, sollte das nicht der Fall sein erhöht sich die Rentabilität
Ausrichtung / Ertrag
Das Internet ist unerschöpflich in Informationen.
Interessante Verknüpfungen sind für mich:
Solarpotenzialkataster des Landkreises Main-Spessart (solare-stadt.de)
das soll es wohl für viele Landkreise geben, dort wurden die Landkarten -> Häuser erfasst und das Potential
mit der Unterseite:
Solarpotenzialkataster des Landkreises Main-Spessart (solare-stadt.de)

Weiterhin ganz interessant ist der Bericht zum Stromspeichervergleich in Bezug auf die Installation, der aktuell und z.Z. sinnvoll erscheint:
Zu finden auf solar.htw-berlin.de
Auch interessant ist der Wirkungsgrad in Abhängigkeit vom Dachwinkel, der Sonneneinstrahlung und Jahreszeit.
Quellen die ich zitire: youtube "world of Simon" und Deutscher Wetterdienst ("Wetter und Klima - Deutscher Wetterdienst - Leistungen - Global-, Diffus- und Direktstrahlung (Monats- und Jahressummen sowie Abweichungen) (dwd.de)"

HIer soll gezeigt werden wie sich der Wirkungsgrad der Solarzelle verändert.
Beispiel 400 Watt Modul bei 30° Winkel hat im Sommer (Sonnenwinnkel 60°) 100% Leistung -> 400 Watt. Im Winter 16% (ca. 65Watt weniger) -> 335 Watt.
So berücksichtigen gilt allerdings noch der Temperatureinfluss, der im Winter wieder höher ist und hier nicht berücksichtig ist...

Hier soll gezeigt werden wie der durchschnittliche gemittelte Erzeugung pro installierter 1kWP Leistung ca. liegt. Beispiel Nürnburg Orange 1kWp installiert zu erwartender Ertrag ca. 922-944kW im Jahr.

Einfluss Wetter auf die PV Platte pro QM

Klassisch:
eine Seite vom Haus wird belegt, zur Mittagszeit hat man eine Spitze, morgens und Abends fehlt der Strom -> Speicher notwendig
OST WEST Anlage:
Stromproduktion wird über den Tag verteilt, eine Seite produziert weniger Strom als eine Südausrichtung, dafür aber länger
Es gibt bei einer OST / Westanlage zudem die Möglichkeit den Wechselrichter so zu installieren, das mit einem 10 kW Wechselrichter zum Beispiel 15 kWP Platten installiert werden können -> kann man entsprechend im Internet / Fachmonteur erfragen.
Fazit für uns.
Unsere Überlegungen können wir alle gar nicht verständlich erläutern. Für uns steht jedoch fest:
Wir wollen für unseren Strombedarf eine Anlage die wie folgt aussieht
Was:
Warum:
1.) Stromspeicher 12-20kWh, mit (min.) ca. 6 kWh Laden Entladen
1.) möglichst viel Autark zu sein, sprich unsere Grundlast plus Waschmaschine, Trockner, Herd und Backofen -> 5,5kWh gleichzeitig damit abdecken zu können
2.) Im Winter scheint oft nur kurz die Sonne -> Speicher soll hier relativ schnell geladen werden können
2.) Die Anlage soll ca. 10-15 kWP Leistung haben
1.) Richtung Süd/West sollen ca. 8-12 KW installiert werden
=> vorallem in den Übergangsmonaten / Winter möglichst effektiv den Speicher nutzen
2.) Richtung Ost/West sollen ca. 3-7 KW installiert werden
=> im Sommer von "7Uhr bis 20Uhr möglichst viel Direktstrom nutzen
=> im Winter wird hiermit in jedenfalls die Grundlast "abgesichert"
3.) Möglichst viel Eigeninstallation
dies spart ca. 7000€ - 9000€
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